SV OG Ketsch
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die Ausbildung beim SV OG Ketsch

Warum ist eine gute Ausbildung des Hundes so wichtig?

Jochen Fußarbeit SV OG KetschLeben Menschen und Hunde in einer  Familie zusammen, so nimmt jeder eine bestimmte Rolle ein. Alle müssen  zusammenarbeiten, einander verstehen und sich einordnen.

Ein Hund muss wissen, was er tun darf und was nicht. Hat er keine Rudelordnung, schafft er sie  selbst. Seine Position muss immer untergeordnet sein,  verständlicherweise müssen Sie der Chef sein. Nur wenn es diese Ordnung  und Sicherheit gibt, wird ein Hund sich wohlfühlen. Kann sich das Tier  nicht völlig auf seinen Menschen verlassen, wird es unsicher, ängstlich  und möglicherweise auch aggressiv. Es liegt also an Ihnen, aus Ihrem  Lebensgefährten einen glücklichen Hund zu machen.

Jeder Hund ist anders.  Einen sensiblen muss man mit Samthandschuhen anfassen, oftmals genügt  schon ein tadelnder Ton, wiederum andere brauchen eine feste Hand.  Möglicherweise werden diese Hunde öfters versuchen die Führung zu  übernehmen. Prügeln sollte man seinen Hund nie.
Bei manchen Hunde  erfordert es mehr Anstrengung sich durchzusetzen, andere ordnen sich  gerne unter und bereiten wenig Mühe bei der Erziehung. Wichtig dabei  ist, dass in der Familie Einigkeit über die Erziehung besteht. Keiner  darf dem Hund etwas erlauben, was ein anderer ihm verbietet.

Und sicher ist, dass Ihr  Hund Sie erst recht lieben wird, wenn Sie ihn konsequent erziehen.  Inkonsequentes Verhalten wäre unerträglich für den Hund und würde viele  Nachteile für Sie, Ihre Familie und Ihre Mitmenschen mit sich ziehen.

Erziehung gelingt nur mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Liebe, aber genauso wichtig ist auch  die Durchsetzungskraft. Konsequente Erziehung ist keine Schikane für den Hund.

Ausbildung auf dem Parkplatz SV OG KetschHunde lernen durch Belohnungen, wie  loben, streicheln und Leckerlis. Damit zeigen wir unserem Hund, dass er  etwas richtig gemacht hat. Natürlich funktioniert das alles nur durch  kräftiges Üben. Strafen macht nur Sinn, wenn der Hund sofort nach einem  Fehler korrigiert wird. Erfolgt diese zu spät, weiss der Hund nicht mehr  warum dies geschieht und damit würden wir nur sein Vertrauen zerstören.

An einem gut erzogenen  Hund hat man nicht nur selbst mehr Freude, die Erziehung födert auch  die Veranlagungen und die Intelligenz des Hundes.

Gehorsamsübungen können  bereits mit dem kleinen Welpen beginnen. Loben Sie ihn, wenn er etwas  richtig macht, mit Worten und mit Leckerlis. Unerlässlich ist auch, dass Sie zwischendurch immer wieder mit Ihrem Welpen, später auch mit dem  erwachsenen Hund, spielen und toben. Der kleine Hund wird schnell  verstehen, dass es sich lohnt, wenn er auf Sie hört. Ein Hund muss genau wissen was er darf und was nicht. Was ein erwachsener Hund nicht tun  sollte, das darf man auch dem niedlichen Welpen nicht erlauben.

Ein Hund darf sich nicht  langweilen; zur artgerechten Haltung und zum Glücklichsein braucht er  sinnvolle Aufgaben, Spiele und ein Mindestmass an Bewegung und sozialen  Kontakten.

Grundstellung SV OG KetschWenn Sie mit der Erziehung Ihres  Hundes nicht zurechtkommen oder einfach nur Freude an der Arbeit mit  Ihrem Hund haben möchten, suchen Sie einen Hundeverein auf. Hier lernen  sie unter fachlicher Anleitung den richtigen Umgang mit Ihrem Hund.

In unseren Kursen  versuchen wir eine fundierte Grundausbildung zu vermitteln. Spielerische Übungen, Vertrauen, Geduld, Lob, Belohnung, fleissiges Üben und vor  allem Konsequenz bilden hierbei die Basis.

Vorteile, die für einen gut erzogenen Hund sprechen:

  • Der Hund hat eine viel grössere Bewegungsfreiheit, er kann sich viel besser austoben, da er ohne Leine laufen darf.
  • Einen wohlerzogenen Hund kann man überall mit hinnehmen
  • Der Hund kennt seinen Rangplatz in der Familie, die Positionen müssen nicht ständig neu ausgefochten werden.

Was ein Hund unbedingt lernen muss:

  • Menschen dürfen nicht angebellt, angesprungen und erst recht nicht gebissen werden.
  • Spielende Kinder, Jogger, Radfahrer, Autos, andere Tiere dürfen nicht gejagt werden.
  • Ein Hund darf sich nicht, solange er sich nicht verteidigen muss, mit Artgenossen raufen.
  • Ihr Hund muss auf Zuruf zu Ihnen kommen, andere Dinge dürfen nicht wichtiger für ihn sein.
  • Der Hund sollte nicht an der Leine zerren.

Alle Grafiken, Animationen, Layout © SV OG Ketsch